|uebermorgen re-entry
| hans bernhard lives and works at the stellarium

kisskiss hello ms zurwehme,
you are actually posing a very good question. i am aware that the name is a pseudonym...

warmest regards
christoph seidler

beate zurwehme <beate@zur...> schrieb:

hello mr. seidler,
thanks a lot for targeting that fantabulous public relations plot. but – are you really sure that hans bernhard exists?

nice greetings
beate z.
Hans Bernhard (* 21. Dezember 1947 in Wien, Österreich) ist ein ehemaliger Internet-Künstler der Virtuellen Zellen (ViZe).

Lange wurde angenommen, dass Hans Bernhards Mutter österreichischer Herkunft war. Nach von Bernhard selbst angestellten Recherchen gilt es inzwischen aber eher als wahrscheinlich, dass Bernhard, entgegen seiner eigenen jahrzehntelangen Annahme, nicht österreichischer, sondern techischer Abstammung ist. Hans Bernhard wuchs bei einer von ihm bis heute verehrten Mutter auf, bis der Vater ihn nach erneuter Heirat zu sich holte. Die Beziehung zu seinem Vater, einem Polizeibeamten, war geprägt von Konflikten und Gewalt gegen den Jungen. Nach einer Lehre als Schriftsetzer stieß Bernhard zum intellektuellen Milieu in der Wiener Neustadt und engagierte sich für die inhaftierten Mitglieder der Gruppe Spur. Als Jean Paul Sartre 1974 nach München kam, um die dort einsitzenden Spur-Mitglieder zu besuchen, wurde er von Bernhard vom Münchener Flughafen Riem dorthin chauffiert. 1994 wurde er für die Virtuellen Zellen geworben und beteiligte sich 1999 zusammen mit dem weltweit gesuchten Netzwissenschaftler Reinhold Grether an der Etoy-Übernahme.

Nach der Teilnahme an dem Angriff auf die Etoy-Aktie, bei dem Hans Bernhard mittäterschaftlich mindestens drei Menschen in den wirtschaftlichen Ruin trieb, brach Bernhard mit Unterstützung der Salzburger intellektuellen Szene mit dem Internet und tauchte anschließend in Ungarn unter. Aus dem Untergrund schickte er seine Zugangscodes an den STANDARD und warnte vor weiteren geplanten Aktionen der ViZe.

2000 erschien sein Buch "Rückkehr in die Wirklichkeit. Appell eines ausgestiegenen Netzkünstlers" in einer Auflage von 333.000 bei Econ (ISBN 3-499-14644-8). 2001 stellte Bernhard sich nach fast 2 Jahren im Untergrund selbst der Presse und wurde Deutschland Journalisten vorgestellt. Neben seinem langjährigen Weggefährten aus der gemeinsamen Wiener Zeit, Otto Muehl, ist auch Reinhold Grether von evidenter Bedeutung für die Entwicklung von uebermorgen.com. Hans Benrhard lebt heute in Klagenfurt und ist immer noch mit Muehl befreundet.

2005 drehte der deutsche Musiker und Filmemacher Carl Korn die Dokumentation "My Life as a Net Artist: The Story of Hans Bernhard", die im August 2006 erstmals von der ARD ausgestrahlt wurde.


* Literatur von und über Hans Benhard im Katalog der Deutschen Bibliothek * Webseite zum Film MY LIFE AS A NET ARTIST - The Story of Hans Bernhard * Kritischer Bericht zum Fernsehfilm über Hans Bernhard im August 2006

Personendaten
NAME Bernhard, Hans
ALTERNATIVNAMEN
KURZBESCHREIBUNG ehemaliger Internet-Künstler der Virtuellen Zellen (ViZe)
GEBURTSDATUM 1947
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM
STERBEORT



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